Energiekommunikation

 

Energieprojekte benötigen Kommunikation - sonst verhindert der Charme des Nein notwendige Projekte

Ist die Energiewende bezahlbar? Und wer trägt die Kosten? Ungeachtet der poltitischen Debatte, wie die Energiewende planerisch zu bewältigen ist, herrscht allgemeine Zustimmung zu diesem gigantischen Projekt. Problematisch wird es, wenn Investoren, Energieunternehmen und Polititk konkrete Projekte umsetzen möchten. Denn ein neues Projekt in Sichtweite sorgt beim Bürger primär für Unsicherheit, häufig gefolgt von Ablehnung - insbesondere wenn einige Wenige lautstark gegen das Projekt Position beziehen. Deutschland wird von der Haltung dominiert: Energiewende ja, aber bitte nicht in meinem Vorgarten. Wie gehen Unternehmen damit um und wie kommunizieren sie in dieser Situation?

 

Baustopps bedeuten Millionenverluste

Die Folge des Bürgerprotest: Projekte verzögern sich, manche werden gestoppt. Bauherren, Unternehmen, Politik und Bürger finden keinen Draht zueinander. Insbesondere Bauherren und Betreiber, aber auch regionale und lokale Politiker sind immer wieder überrascht von der Kreativität und Wucht des Bürgerprotests. Die Bevölkerung macht sich zumeist die Möglichkeiten des (Social) Webs zu eigen, um lokalen Interessen Gewicht zu verleihen. Und kommt der Protest einmal ins Rollen, ist er nicht mehr aufzuhalten – die Bauherren büßen Millionen ein und riskieren einen Imageverlust.

Wichtige Akteure beobachten und einbeziehen

Offensichtlich finden Bürger, Unternehmen und Polititk beim Thema Energiewende nicht zusammen, wenn es an konkrete Projekte geht. Doch woran liegt dies? Ein wesentlicher Grund ist eine fehlende oder missverständliche Kommunikation. Es gilt, genau und frühzeitig zu erläutern, wofür ein Projekt gut ist, welche Chancen, aber auch welche Risken es birgt. Insbesondere der richtige Zeitpunkt, eine überlegte 360-Grad-Kommunikation und die permanente Beobachtung aller Akteure des Stakeholder-Mappings sind Voraussetzungen für eine passende Kommunikationsstrategie.

 

Blogreihe zu Energie- und Infrastrukturkommunikation

Wir werden hier im Blog in mehreren Beiträgen über unsere Erfahrungen bei derartigen Projekten berichten. Denn: Gleichwohl die Kommunikationsbranche bereits viele Begriffe für das Phänomen hervorgebracht hat – Akzeptanzkommunikation, Politische Kommunikation, Stakeholder-Kommunikation und etliche weitere – fehlt es meist an inhaltlicher Substanz.

Die Münchner PR-Agentur wbpr_ Kommunikation freut sich daher auf den Dialog mit Ihnen. Als ersten Impuls stellen wir heute das Themenspezial „Einblicke“ zur Diskussion. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

 

Weiterführende Informationen

Präsentation von Dr. Andreas Bachmeier am 28. Juni auf dem 5. Energieforum 2012 in Garching, München. Thema:
"Der Charme des Nein - Die Energiezukunft als Kommunikationsaufgabe für Kommunen, Investoren und Energieunternehmen"

Präsentation als Powerpoint

 

Einblicke Projektkommunikation

 

Open publication - Free publishing - More energie

 

 

 

Ihre Ansprechpartner

Dr. Andreas Bachmeier
Geschäftsführung
Fon: 089 99 59 06-31
E-Mail


Dr. Ben Zimmermann
Beratung
Fon: 089 99 59 06-39
E-Mail