Social Media
29.03.2012
Jan Manz

Stefan Plöchinger, Chefredakteur von sueddeutsche.de, über modernen Journalismus

Vor wenigen Tagen hat Stefan Plöchinger, Chefredakteur von sueddeutsche.de, einen bemerkenswerten Fachbeitrag geschrieben, der einer Proklamation gleichkommt: In Zukunft, so seine These, müssten Online-Journalisten "gattungsübergreifend" publizieren. Gilt dies auch für Berufskommunikatoren?

Ich würde sagen: In jedem Fall. Denn wer heute - egal, ob auf journalistischer oder auf PR-/ Kommunikationsseite - täglich Kommunikation verkauft, muss alle Disziplinen beherrschen.

Muss fähig sein, die Wirkung von geschriebenem Text durch passende Bilder zu erhöhen, muss in der Lage sein Videos und Ton zu etwas Besoderem zusammenzufügen. Muss verstehen, wie Google & Co ticken, was Nutzer von Websites erwarten, wie social communities funktionieren, dort exzellent vernetzt sein und und und.

Sprich: Man muss kommunizieren können.

Wir leben in zeiten eines rasanten Medien-, und Mediennutzungswandels.

Dies macht auch vor der Politik nicht Halt. Diesem Thema widmet sich unter anderem auch der "Medienpolitische Arbeitskreis" der Hanns-Seidel-Stiftung unter der Leitung des Rundfunkratsvorsitzendem Bernd Lenze.

Und hier stand Stefan Plöchinger bereits einige Wochen vor seinem vielzitierten und stark verlinktem Text "1 + 1 + 1 = so viel mehr als 3" wbpr und eben jenem Arbeitskreis Rede und Antwort - zu Fragen, wie moderner Online-Journalismus funktioniert, wie die Piraten-Partei einzuschätzen ist - und welche Berührungspunkte beide Themen haben.

Das Video ist im YouTube-Kanal der Hanns-Seidel-Stiftung zu finden. Oder hier zu sehen.

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