Leistungen
05.10.2012
Jan Manz

CSR trifft Emotion

Strahlender Sonnenschein, ein nagelneues Stadion mit gut 5.000 Zuschauern und geschätzt doppelt so viel auf einer Fanmeile davor: Was auf den ersten Blick wie die Beschreibung einer Europameisterschaft klingt, ist in Wahrheit die feierliche Eröffnung der TönniesArena in Rheda-Wiedenbrück. Emotionen pur, wie das kleine, nachfolgende Handyvideo zeigt.





Tönnies? TönniesArena? Rheda-Wiedenbrück? In diesem eigentlich recht beschaulichen Ort in Ostwestfalen ist der Stammsitz von Deutschlands größtem Schweinefleischvermarkter Tönnies. wbpr_ Kommunikation berät das Unternehmen seit mehr als fünf Jahren in allen Fragen der PR. Und übernahm deshalb auch zahlreiche Aufgaben im Rahmen der Eröffnung der TönniesArena.

Ein Stadion für die Belegschaft

Doch was hat es damit auf sich? Der Inhaber von Tönnies ist Clemens Tönnies – der neben seiner eigenen Firma auch als Aufsichtsratschef die Geschicke des Bundesligisten FC Schalke 04 lenkt. In den vergangenen Monaten hat Tönnies nun etliche (Bau-)Maßnahmen ergriffen, die den Mitarbeitern zu Gute kommen. Beispielsweise wurde eine Kindertagesstätte errichtet, ein Werksverkauf geschaffen und ein Fitnessstudio auf dem Werksgelände etabliert. Soweit so gut – doch was tun, wenn die Belegschaft dem gleichen Hobby frönt wie der Chef? Ganz einfach, man baut ein Fußballstadion. Ebenfalls auf dem Werksgelände.

In der TönniesArena kicken ab sofort die 13 Werksmannschaften, die Frauen-Bundesligamannschaft des FSV Gütersloh sowie viele Vereinsmannschaften aus der Region.

 

Was der UEFA-Pokal mit wbpr_ Kommunikation zu tun hat

Clemens Tönnies betonte in mehreren Interviews, er wolle „der Region etwas zurück geben“. Dieser Wunsch ist mit dem Stadion sicher erfüllt – jedoch wurde die Eröffnung der TönniesArena kurzerhand zu einem Familienfest erweitert. Neben dem so genannten „Spiel der Legenden“, bei dem etliche Europapokalsieger des FC Schalke 04 („Eurofighter“) gegen Altstars des Revierrivalen Borussia Dortmund antraten (Schalke siegte 5:1) gab es im Stadion eine große Eröffnungszeremonie – und vor dem Stadion Public Viewing, Kinderschminken, Karussells, Ponyreiten, Torwandschießen und und und…

Großes Familienfest auch abseits der TönniesArena

 

Und: Den echten UEFA-Pokal – die Fans konnten sich ablichten lassen. Der Versuch von wbpr_ Kommunikation, den Pokal mit nach Hause zu nehmen, blieb leider erfolglos.

Den hätten wir gerne mitgenommen.

 

50 Medien, zwei Pressekonferenzen und Franz Beckenbauer

Das Gegenteil von erfolglos war die Medienarbeit: Sport1 übertrug weite Teile des sonntäglichen Fußball-Talks „Doppelpass“ live aus dem Stadion, und im Anschluss das Spiel der Legenden live. Über 50 Medien hatten sich akkreditiert und wurden den ganzen Tag betreut. Neben einer geplanten Pressekonferenz wurde zudem kurzfristig eine zweite angesetzt, denn der Kaiser Franz Beckenbauer hatte sich die Ehre gegeben – und stand den Fragen von Jan Manz (links im Bild) genauso Rede und Antwort wie den Fragen der Medienvertreter.

Spontane zweite Pressekonferenz mit Franz Beckenbauer (rechts)

Emotionen und glückliche (kleine) Gäste

Ein großer Erfolg war auch das Gewinnspiel „Einlaufkinder“: wbpr_ Kommunikation hatte mit einigen Medienpartnern Familien und Kinder der Region aufgerufen, sich als „Einlaufkind“ zu bewerben, um Hand in Hand mit den Stars ins Stadion einzumarschieren. Die Resonanz war so groß, dass die Zahl der Gewinner kurzerhand verdoppelt wurde – und jeder Spieler mit zwei Kindern einlaufen konnte oder durfte. Zahlreiche Zuschriften im Nachgang belegen, dass diese Aktion einmalige und sehr positive Eindrücke bei den Gästen hinterlassen hat.

Korrespondenz via Twitter mit Südamerika

Ein Tag voller Emotionen also – die es auch zwischendurch bei den Kindern gab. Denn im Eifer des (Umzieh-)Gefechts hatte sich ein kleiner Fan im Trikot vertan. Und wer weiß, wie groß die Leidenschaft und Rivalität zwischen Schalke und Dortmund ist, kann sich vorstellen, wie erschüttert der kleine Schalker Fan war, als nur noch ein Dortmund-Trikot übrig war… Doch die Tränen waren schnell versiegt, denn alles konnte gelöst werden.

Via Twitter zugeschaltet: Marcus Höfl

Gelöst war auch die Stimmung bei den Ehrengästen, denn viele Prominente hatten sich auf den weiten Weg nach Rheda-Wiedenbrück gemacht, um die Eröffnung mitzuerleben. Die weiteste Anreise hatte dabei wohl der Sportmanager und Ehemann der Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch, Marcus Höfl, der aus dem Trainingslager in Chile anreiste und sich über Twitter mit Jan Manz dazu austauschte.

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