Politische Kommunikation
18.01.2013
wbpr

Warum Bürger und Wähler im Stimmungsstrom schwimmen und wie Politiker darauf reagieren

Die politische Kommunikation definiert sich in Deutschland neu. Auch weil der Wähler noch nie so flexibel war wie heute. Politik muss darauf reagieren und permanent zustimmungsfähig sein. Sie sondiert täglich, wie sie sich themenbezogen positioniert, um auf der richtigen Seite zu stehen. Zwei Megatrends befeuern diese Frontstellung: Das Themensetting, das diskussionsbereite Bürger über das Web 2.0 in Echtzeit herstellen und die Fragmentierung von Interessengruppen, die in der Lage sind die öffentliche Meinung zu lenken.

Der Wähler schwimmt im Stimmungsstrom. Er wird von Politik, Medien und Kommunikatoren angetrieben. Aus diesem flüchtigen, variablen Strom heraus bilden sich beim Wähler spontan andauernd wechselnde Stimmungen, die ihn entscheiden lassen. Seine Wahl richtet sich nicht mehr nach den drei klassischen Dimensionen Themen, Kandidaten und sozialem Milieu. Der Bürger treibt im Stimmungsstrom und entscheidet von Fall zu Fall, wen er wählt. Das hat massive Auswirkungen auf die politische Kommunikation. Wer seine Interessen auch auf politischem Parkett vertreten muss, ist gefordert.

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