Employer Branding
12.07.2013
wbpr

Mit Employer Branding gegen den Fachkräftemangel angehen

Trotz konjunktureller Eintrübung und Euro-Krise – der Fachkräftemangel setzt sich fest. Besonders dem Mittelstand fällt es schwer, offene Stellen mit passenden Bewerbern zu besetzen. Unbekannte Unternehmensnamen und Firmensitze abseits der Ballungszentren wirken nicht gerade anziehend auf Bewerber. Doch es gibt einen Weg, wie große und kleine Unternehmen den Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte für sich entscheiden können: Employer Branding oder zu Deutsch: der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke. In der aktuellen Ausgabe der Elektronikpraxis gibt unser Geschäftsführer Markus Eicher Tipps, wie der Aufbau einer Arbeitgebermarke gelingt.

Seien Sie streng mit sich selbst!

Ziel eines jeden Employer-Branding-Prozesses ist es, als Arbeitgeber bei den Bewerbern ein unverwechselbares, glaubwürdiges, griffiges und emotional ansprechendes Bild hervorzurufen. Will ein Unternehmen gegenüber möglichen Bewerbern überzeugend auftreten, muss es sich zunächst ganz genau im Klaren darüber sein, was seine Attraktivität als Arbeitgeber ausmacht. Hier gilt es, streng mit sich selbst zu sein. Wo liegen die Stärken des Arbeitgebers? Auf welchem Gebiet ist das Unternehmen besser als der Wettbewerb auf dem Arbeitskräftemarkt? Nach welchen Merkmalen suchen sich die gesuchten Bewerber einen Arbeitgeber aus? Und womit kann das Unternehmen diese Erwartungen erfüllen?

Dabei sollten nicht nur die so genannten harten Faktoren wie Karriereperspektiven, ein attraktives Gehaltsniveau oder Weiterbildungsmöglichkeiten betrachtet werden. Auch weiche Faktoren wie ein angenehmes Betriebsklima, flexible Arbeitszeitmodelle oder Unternehmenswerte sind für Bewerber wichtige Entscheidungskriterien.

 

Eine Arbeitgebermarke, die passt

Mit diesem Wissen erfolgt die eigentliche Definition der Arbeitgebermarke. Das Unternehmen legt fest, was es als Arbeitgeber auszeichnet. Im Idealfall wird die Definition in einem Markenworkshop von Personalern, Kommunikatoren und Geschäftsführung gemeinsam erarbeitet. Wichtig dabei ist, die Ergebnisse der Analyse immer im Blick zu behalten. Anschließend werden die Ergebnisse in wenigen zentralen Kernaussagen oder Botschaften zusammengefasst. Sie veranschaulichen die wesentlichen Werte des Arbeitgebers.

Diese Aussagen werden noch einmal in einem einzigen Leitsatz, dem so genannten Claim, konzentriert. Er bringt prägnant und einfach genau jene Aspekte auf den Punkt, die den Arbeitgeber ausmachen. Unverwechselbar und leicht zu merken muss er sein – schließlich findet er sich wortgenau auf allen Karrierematerialien wieder und soll sich bei den potenziellen Bewerbern einprägen. Arbeitgebermarke, Claim und Botschaften sind die Basis für jeden Arbeitgeberauftritt.

 

Vier Expertentipps von Markus Eicher


  • Gemeinschaftsaufgabe: Employer Branding erfordert eine enge und kontinuierliche Abstimmung zwischen Personal- und Kommunikationsabteilung. Steht eine der Abteilungen nicht hinter der Arbeitgebermarke, ist eine stringente Kommunikation unmöglich.
  • Mitarbeitereinbindung: Die Mitarbeiter müssen in die Markenbildung einbezogen werden. Nur so erhalten Sie eine authentische Arbeitgebermarke und verlässliche Markenbotschafter.
  • Präzision: Nichts ist tödlicher für eine Arbeitgebermarke als eine eierlegende Wollmilchsau oder ein Wunschkonzert. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Stärken. Nur so entsteht ein einprägsames und authentisches Bild von Ihnen als Arbeitgeber.
  • Externe Hilfe: Holen Sie sich in der Phase der Analyse und der Definition Hilfe von externen Kommunikationsberatern. Sie gehen weniger emotional und mit dem nötigen Abstand an die Aufgabe heran und leiten Sie mit ihrer Erfahrung effizient durch den Prozess des Markenaufbaus.

 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf der Website der Elektronikpraxis.

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