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07.05.2015
wbpr

Berlin, 6. Mai 2015. Vor mehr als 120 Vertretern aus Wirtschaft und Medien ist am Abend zum 12. Mal der Medienpreis Mittelstand im BASE_camp von Telefónica in Berlin Unter den Linden verliehen worden. Die Auszeichnung für journalistische Berichterstattung mit dem Schwerpunkt mittelständische Wirtschaft wird jährlich von den Wirtschaftsjunioren Deutschland vergeben.

Der Preis wurde in diesem Jahr in allen sechs Kategorien vergeben, die mit jeweils 2000 Euro dotiert waren. Zwei Nachwuchsjournalistinnen erhielten den mit 1000 Euro dotierten Nachwuchs-Sonderpreis.

Insgesamt hatten sich fast 100 Journalisten um die Auszeichnung beworben. Die Preisträger des Medienpreises Mittelstand 2015 sind:

  • Print Regional: Redaktion Rhein-Zeitung für die „RZ-Serie: >Kauf lokal<“, erschienen in der Rhein-Zeitung
  • Print Überregional: Henning Sußebach für „Herr Hibbe macht zu“, erschienen in Die ZEIT
  • TV Kurz: Helge Hinsenkamp für „Patentstreit“, gesendet im ARD-Magazin Plusminus
  • TV Lang: Anna Marohn und Sven Hille, für „Blockhouse - der alte Mann und das Steak“, gesendet im NDR
  • Crossmedial: Katharina Matheis und Maika Paetzold für den Beitrag „Woher kommt die Bahn?“ , erschienen in Handelsblatt online
  • Hörfunk: Mira Maria Fricke für „Autismus in der Arbeitswelt - wie aus Schwächen Stärken werden“, gesendet im Bayrischen Rundfunk

Mira Maria Fricke erhielt für diesen Beitrag auch den Nachwuchs-Sonderpreis. Sie teilt sich das Fördergeld mit Katharina Matheis, die von der Jury ebenfalls mit dem Nachwuchs-Sonderpreis ausgezeichnet wurde.

In ihrer Laudatio lobte Jurymitglied und rbb-Inforadio-Chefin vom Dienst, Susanne Reinhardt, den Beitrag von Mira Maria Fricke mit den Worten:

„Mira Maria Fricke taucht in ihrem Hörfunk-Feature tief ein in die Welt der Besonderheiten von Asperger Autisten und es gelingt ihr auf wundervolle Weise, den Hörer mit in diese Welt zu nehmen. Anschaulich und einfühlsam beschreibt sie die Sorgen und Nöte der Autisten auf der einen und die ausgefeilte Geschäftsidee von Auticon auf der anderen Seite. Mira Maria Fricke schafft es die Konzentration des Hörers eine halbe Stunde lang auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Fasziniert lauscht man ihrem Feature, der subtilen Art ihrer Schilderung, sorgfältig recherchiert, sprachlich genau und mit viel Liebe zum Detail. Der geschickte Einsatz der Musikbrücken tut sein Übriges. Das klagende und wehmütige Saxophon weckt Aufmerksamkeit und unterstreicht die Problematik des gewählten Themas. Ein rundum gelungener Beitrag, ein preiswürdiges Feature: „Autismus in der Arbeitswelt - Wie aus Schwächen Stärken werden.“

In seiner Laudatio für die Preisträgerin in der Kategorie Crossmedial, Katharina Matheis (für Handelsblatt.de / Grafik von Maika Paetzold), sagte Martin Küper, Redaktionsleiter WAS beim rbb, folgendes:

„Wir sind sehr froh, dass wir einen sehr sehenswerten, ausgezeichneten und für die Zukunft unserer Kategorie Crossmedial vielleicht sehr wichtigen Beitrag präsentieren können - und setzt fort - woher kommt die Bahn? So die Ausgangsfrage im Handelsblatt online und dann folgt ein Text, aber vor allem noch viel mehr. Nämlich eine textbegleitende Grafik, die es möglich macht, sich einen ICE einmal näher zu betrachten, die zeigt, welche Baugruppen von welcher Firma produziert werden und dass nicht alles Siemens ist an so einem Zug. Genau das ist der Mehrwert: die Verknüpfung von Grafik und Inhalt, die interaktive Verknüpfung von Bildern und Texten. Natürlich gibt es auch eine Foto- und Infostrecke zur internationalen Situation, mehr zum Unternehmen Bahn und zum Angebot der zuliefernden Hersteller. Und selbstverständlich ist auch anderer Hintergrund hilfreich verlinkt. Mit einem Wort: Crossmedial interessant und intelligent umgesetzt.

Dafür nicht nur den Glückwunsch in der Kategorie an Katharina Matheis für den Text und Maika Paetzold für die Grafik, sondern zusätzlich noch unsere Nachwuchs-Anerkennung: Frau Matheis ist Ü20 aber U30 und erfüllt daher alle Bedingungen.“

In einer weiteren Laudatio machte Jurymitglied und stellvertretende Chefredakteurin von Impulse, Antonia Götsch, deutlich, warum sie den Film der beiden Fernsehleute absolut herausragend findet:

„Der Film zeichnet sich gleichermaßen durch Nähe und journalistische Distanz aus. Ein Qualitätsmerkmal, das man heute häufiger vermisst. Durch die gelungene Balance von Nähe und Distanz bringen Mahron und Hille dem Zuschauer die Familie wirklich näher – ich konnte mich in den alten Haudegen Eugen Block, aber auch in die Kinder gut hineinversetzen. Auf schwarz-weiß Malerei und die Suche nach einem Schurken verzichten die Journalisten. Die Jury war sich einig: Ein absolut vorbildlicher und preiswürdiger Beitrag.“

Insgesamt wurden von der Jury die 22 besten Beiträge nominiert, auf die Plätze zwei und drei gewählt bzw. zu Siegerinnen und Siegern der 12. Runde des Wettbewerbs gekürt.

Die am stärksten umkämpfte Kategorie des Wettbewerbs war in diesem Jahr „Print überregional“ mit 50 Bewerberinnen und Bewerbern. Davon wurden die besten fünf nominiert bzw. gelangten auf die Plätze zwei und drei. Darunter befanden sich solche namhaften Medien wie die Wirtschaftswoche (Henryk Hielscher "Brüder, zur Sonne"), Impulse (Julia Graven, "Zurück auf Los"), Die ZEIT (Hanna Grabbe, „Gut gegen Gut") und die Lebensmittelzeitung (Martin Mehringer, "Das Nahles-Experiment").

Very Special Guest Roland Tichy überraschte die mehr als 100 Gäste nicht nur mit seiner Anwesenheit sondern auch mit einem spannenden Blick auf den erfolgreichen „Existenzgründer“ Roland Tichy und sein am Markt stark reflektiertes Portal „Tichys Einblick“.

Im Verlauf der Preisverleihung erfolgte die Übergabe des Juryvorsitzes von Martin Küper (rbb-Fernsehen) an Roland Tichy. 3

Die Jury bedankte sich bei Martin Küper für die mehr als zehnjährige engagierte, erfolgreiche Mitarbeit in der Jury und an ihrer Spitze.

Nach der feierlichen Würdigung der Preisträger, die in bewährter Weise von Gerald Meyer (rbb) moderiert wurde, gab es einen gesprächsreichen Ausklang des Abends, den alle, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so schnell nicht vergessen werden.

„Als bundesweit größter Verband junger Unternehmer und Führungskräfte sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland mittelständisch geprägt“, erklärt Bundesgeschäftsführer Dirk Binding. „Daher ist es uns ein Anliegen, Journalisten zu würdigen, die sich intensiv mit den Herausforderungen und Erfolgen mittelständischer Unternehmen auseinander setzen. Die Preisträger haben das in diesem Jahr wieder auf eindrucksvolle Weise getan“.

„Für die Bürgschaftsbanken ist die Förderung journalistischer Berichterstattung über den Mittelstand wichtig. Die Beiträge, die wir dieses Jahr auszeichnen, beschäftigen sich mit den Themen, die Mittelständler, Bürgschaftsbanken und unsere Kunden angehen“, sagt VDB-Geschäftsführer Stephan Jansen.

Als eine der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deutschlands unterstützt die ETL-Gruppe auch in diesem Jahr wieder den Medienpreis Mittelstand: „Wir freuen uns über den Sieg der Rhein-Zeitung - eine wichtige Anerkennung für die gesamte Redaktion und ihre spannenden Beiträge", so ETL-Vorstand Marc Müller.

Aktuelle, zum Teil langjährige Partner des Medienpreis Mittelstand sind der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V., die SIGNAL IDUNA Gruppe, der Deutsche Franchise-Verband e.V., die ETL-Gruppe, Garn Consulting, das Unternehmen Koch, der Technologiepark Berlin Adlershof, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und mynewsdesk.

Organisiert und koordiniert wird der Wettbewerb vom Initiator des Preises, der comprend Potsdam und von der wbpr_ Kommunikation München.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.medienpreis-mittelstand.de verfügbar und natürlich auch bei Facebook.

Kontakt:

Dr. Ben Zimmermann

wbpr_ Kommunikation

Münchner Straße 20

85774 Unterföhring/München

Tel: +49 89-9959 06-39

E-Mail: ben.zimmermann@wbpr.de

Mit dem Medienpreis Mittelstand 2015 werden bereits zum zwöften Mal herausragende Beiträge gewürdigt, die die mittelständische Wirtschaft zum Thema haben.

Bis zum 31. Januar 2015 konnten Beiträge in den Kategorien Print, Online, Hörfunk und TV unter www.medienpreismittelstand.de eingereicht werden. Teilnahmebedingung ist die nachweisliche Veröffentlichung im Jahr 2014. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro pro Kategorie dotiert. Ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro wird auch in diesem Jahr an einen Nachwuchsjournalisten vergeben.

Die hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschafts- und Medienvertretern wählte im Frühjahr 2015 die Preisträger aus. Den Vorsitz des vierzehnköpfigen Gremiums übernahm auch in diesem Jahr Martin Küper, Redaktionsleiter Wirtschaft & Verbraucher vom rbb Fernsehen. Die Gewinner wurden zur Preisverleihung im Mai 2015 nach Berlin eingeladen. Träger des Wettbewerbs sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland.

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